Wenn du nicht wechselst, bin ich nicht mehr dein Freund

Man stelle sich vor, man könnte als O2-Kunde nur O2-Kunden mobil erreichen oder AOL/Compuserve hätten damals entschieden, AOL/Compuserve-Mitglieder könnten jeweils nur Mails an AOL/Compuserve-Mitglieder verschicken von jeweils von ihnen empfangen und das hätte Schule gemacht (bei Hotmail, GMX und so). Dann hätte man in seinem Handy drei, vier... n Simkarten und könnte sich um zehn, zwanzig... n Mailpostfächer kümmern. Wie doof wäre denn das?

In etwa das sind Facebook/Twitter und wie sie alle heißen.

Diese Dienste sind zwar sehr einfach, führen aber zu Situationen wie diesen: Eine Freundin von mir wollte mit ihrer ins Ausland gezogenen Freundin chatten. Konnte man bei StudiVZ nicht, also rüber zu Facebook. Ich weiß nicht wie die Geschichte weiterging, d.h. ob sie alle ihre StudiVZ-Freunde zu überreden versuchte, mit zu Facebook zu wechseln, ob sie nun in beiden Netzwerken aktiv ist oder ob sie die Netz-Beziehungen zu ihren VZ-Freunden gecancelt hat. Ich weiß aber, daß ich auf keine dieser drei Optionen Lust hätte.

Dann mach ich lieber nix (auch wenn ich nicht weiß, wie lange ich mich noch gegen Twitter wehren kann ;) und telefoniere von O2 zu Vodaphone, D1 etc etc, maile von Gmail zu Firmenadresse.de, GMX etc etc, Chatte mit Google via Jabber auf ihre Clients mit ihnen, partizipere ein wenig auf meinen Webseiten rum und warte ab, ob sich nicht irgendwann irgendwas wie OpenSocial durchsetzt.

Auf Netzwertig.com wird grad etwas Ähnliches besprochen, allerdings etwas reißerisch auf RSS, Twitter und der Kampf zwischen Offen und Geschlossen ("hat gerade erst begonnen" möchte man ergänzen) zurückführt. Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht richtig, was uns Marcel Weiss mit seinem Beitrag sagen will.

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[...] heißt sie? genau: Myspacebook oder so.", wünsche ich mir, daß das Ding Erfolg hat. Ich warte ja schon länger auf sowas und es könnte vielleicht nochmal etwas Schwung und wieder mehr Vielfalt in den [...]

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