Einfach mal den Stecker ziehen: In den letzten Wochen konnte man in den Zeitungen häufiger von solchen Selbstexperimenten lesen. Im SPIEGEL war der Ausstieg aus dem "digitalen Wahnsinn" sogar Titelthema. Die TAZ sieht das kritisch. Kolumnist Aram Lintzel hat den Verdacht, dass sich hinter der Sehnsucht nach einem Leben ohne Internet ein "neoaristokratischer Abschottungswunsch" verberge. Eine "neue Lust aufs Ausloggen", dass sei nichts anderes als die arrogante Kampfansage eines selbsternannten "Geschmacksadels" gegen die "Zumutungen der Massen" und "ihre hohle Betriebsamkeit". [dradio.de]
Wär ja auch langweilig, wenn immer alle derselben Meinung wären...
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