Aus vor zwei Jahren gegebenem Anlass habe ich mich mal etwas mit Pierre Bourdieu, genauer: mit seinem Hauptwerk Die feinen Unterschiede beschäftigt.
Bourdieu geht davon aus, dass Geschmack nichts Individuelles darstellt, sondern dass dieser immer etwas von der Gesellschaft Geprägtes ist. Geschmack sei also keine Eigenheit des Menschen, die von Natur aus jeder hat, sondern rühre immer von der Art her, wie jemand sozialisiert wurde und wie und in welchem sozialen Umfeld er sich bewegt. [de.wikipedia.org]
Ohne darauf näher eingehen zu wollen (hab viele Details mittlerweile auch wieder vergessen; fand das aber alles sehr interessant: etwas mehr Tiefe, als das Zitat es vermuten lässt, hatte das schon und auch die Schlussfolgerungen waren interessant), bin ich überzeugt, daß es kein Zufall ist, daß ich schon den ganzen Tag Window Shopper im Ohr hab – an dessen Abend ich erfahren habe, daß der gute, alte Boudieu am vergangenen Sonntag 80 geworden wäre. Und deshalb sei ihm zu Ehren als nachträgliches Geburtstagsständchen das folgende Video vorgetragen, in welchem er vielleicht das ein oder andere, worüber er so nachdachte, wiedergefunden und etwas geschmunzelt hätte.
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